KI kennt dich, Exponat im Pop-up Science Center

Wie schätzt Künstliche Intelligenz dich ein?

Eine KI analysiert dein Gesicht und schätzt Alter, Stimmung und weitere Merkmale. Dabei erfährst du, wie moderne Bilderkennung funktioniert und wo ihre Grenzen liegen.

Was steckt dahinter?

Die Software erkennt ein Gesicht anhand typischer Merkmale wie Augen, Nase, Mund und deren Anordnung. Diese werden mit einer Datenbank aus über 30.000 Bildern verglichen. Das Ergebnis entspricht der höchsten Übereinstimmung, also der wahrscheinlichsten Zuordnung. Die Berechnung läuft lokal auf einem Rechner, deine Daten werden nicht gespeichert oder weitergegeben. Wie gut die Erkennung funktioniert, hängt stark von den Bedingungen ab: Gutes Licht sorgt für schärfere Bilder, ein geringerer Abstand für mehr Details und ein Lächeln verändert die Gesichtszüge deutlich. So kann sich das Ergebnis sichtbar verändern. Das zugeordnete Hobby hingegen ist zufällig gewählt. Es zeigt, dass solche Systeme nicht alles „wissen“, sondern manchmal auch nur Annahmen treffen. Spannend ist auch: Sowohl unser Gehirn als auch die Software erkennen manchmal Gesichter, wo eigentlich keine sind, zum Beispiel in Alltagsgegenständen. Dieses Phänomen nennt man Pareidolie. Das Exponat zeigt, wie KI Muster erkennt, und wo ihre Grenzen liegen. KI kennt dich?