Sound-Erlebnisse aus neuen Blickwinkeln
Es war eine seltene Gelegenheit für das Publikum, das eigene Wissen zum Phänomen Schall in die sichtbare Welt zu bringen. Dafür ging Jürgen Wüst, stellvertretender Musikschulleiter und Trompeter, aus vollstem Herzen auch ungewöhnliche Wege: So tauchte er beispielsweise den Schalltrichter seiner Trompete in eine Seifenflüssigkeit, um nicht nur eine sehr große, sehr lang haltende Seifenblase, sondern auch einen wunderbaren Ton zu erzeugen!
Klassische Literatur und Blockbuster in Physik übersetzt
Bühnenreif war Kims Interpretation der Wilhelm-Tell-Geschichte: Er „schoss“ dem Musikschulleiter mit einem selbstgebastelten, und daheim durchaus nachbaubaren, Druck-Eimer einen Plastikbecher vom Kopf. Klasse fanden die vielen jungen Menschen im Publikum den Auftritt von „Darth Vader“ zu auf der Bühne produzierten Laser-Schusswaffen-Tönen aus der Filmserie Star Wars.
Feuer und Flamme für Naturphänomene
Mit einem Rubens’schen Flammenrohr, in der Show als „gigantischer Grill“ präsentiert, machte Kim Odilos Posaunenklänge als stehende Wellen sichtbar und ließ sie später zum sehr coolen Big-Band-Sound regelrecht tanzen. Hier vermengten sich Naturphänomene mit Musik zu einer Pyro-Show!
Mitmachen erlaubt!
Body Percussion mit Moritz Knapp, ein Laser-Bass-Solo, Bachs berühmte Suite in G-Dur auf dem Marimbaphon (Simon Große), ein Alphorn, das eigens arrangierte Knoff-hoff-Dixieland-Jingle (die Älteren erinnern sich an die erfolgreiche ZDF-Sendung) und viele Show-Elemente mehr zeigten, dass Physiker Freude an der Musik und Musiker Spaß an Physik haben. Und mit ihnen über insgesamt 500 Zuschauerinnen und Zuschauer. Wobei diese nicht nur zuschauten: In mehreren Experimenten, von einer La Ola über eine Schraubenmutter im Luftballon bis zum gemeinsamen Spiel von Publikum und Band von Beethovens „Freude schöner Götterfunken“ und vielem mehr, gab es für Klein und Groß viel zu tun!
Unser erstes Pop-Up Science Center
In der Pause standen auch die ersten Mitmach-Stationen des zukünftigen curiocity Science Centers zum Ausprobieren bereit. Viele Besucherinnen und Besucher folgten dieser Einladung und probierten sich und Naturphänomene nach Herzenslust aus.