Fahrrad-Getriebe
Warum geht es mit dem Gang leichter bergauf?
Drehe an der Kurbel und schalte durch die Gänge einer Getriebeschaltung, wie sie im Fahrrad im Tretlager sitzt. So erlebst du, wie das Getriebe Kraft und Geschwindigkeit ausgleicht: Im kleinen Gang kommst du leichter bergauf, im großen Gang schneller voran.
Was steckt dahinter?
Bei einer Getriebeschaltung wie der Pinion sitzen alle Zahnräder in einem geschlossenen Gehäuse am Tretlager. Die Kette läuft von dort in einer Linie zum Hinterrad und braucht weder Umwerfer noch mehrere Ritzel. Beim Schalten wird im Getriebe ein anderes Zahnradpaar wirksam. Damit ändert sich die Übersetzung: Wie oft sich das Hinterrad bei einer Kurbelumdrehung dreht. Im kleinen Gang drehst du die Kurbel oft und brauchst wenig Kraft. Im großen Gang drehst du sie seltener, kommst aber mit jeder Umdrehung weiter. Weil die Zahnräder gekapselt sind, bleiben sie geschützt vor Schmutz und Wetter. Man kann auch im Stand schalten.